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Die zwei Seiten der win-win Medaille

Engelchen und Teufelchen. Einer sitzt auf der rechten Schulter und flüstert ein und der andere auf der linken Schulter. Beide haben schlüssige und durchaus überzeugende Argumente zur Entscheidungsfindung. Doch was steckt denn hinter den beiden, die Argumente für ein PRO und genauso viele Argumente für ein KONTRA finden. Es ist einmal unser Ego, das zu uns spricht und auf der anderen Seite sitzt unser Selbst. Ich werde hier jetzt nicht bewerten, wer wer ist. Allerdings ist es an der Zeit zu hinterfragen, was denn genau das Ziel ist. Und plötzlich, auf einmal gibt es keine Frage mehr ob wir auf das Ego oder das Selbst hören.

 

Was motiviert uns anderen Menschen unser Wissen, unsere Erfahrung und unsere Unterstützung zur Verfügung stellen. Eine Motivation ist das eigene Ego zu stärken, in dem  es bedient und gefüttert wird.  Dieses Ego stellt sich die Frage: was bringt mir das dann? Wo ist für mich das "win" in der Situation. Dieses Ego trifft seine Entscheidungen nach der Methode der Bewertung. Gut oder schlecht! Gut ist alles, was das individuelle Ego bedient. Schlecht ist alles, was das Ego klein macht, was dem Ego Macht nimmt.

Doch beginnen wir bei der Definition der Begriffe.

Die letzten beiden Jahre haben das Ego des Individuums, der Gesellschaft und der Politik klar zum Vorschein gebracht. Wut, Hass, Angst, Trauer, Gewalt (auch verbal) Vorwürfe, Verurteilungen und eine immense Trennungsenergie sind Symptome, die das Ego hervorbringt, um sich bemerkbar zu machen, um bedient und gesättigt zu werden. Dabei unterscheiden sich die Symptome keineswegs darin, aus welchem Lager sie kommen oder wo sie auftreten. Nehmen wir beispielsweise die Angst. Es gibt die Impfbefürworter, die Angst vor der Krankheit, einem schlimmen Verlauf, Angst vor dem Tod haben. Die Impfgegner hingegen haben Angst ihre Freiheit und Unabhängigkeit zu verlieren. Manche von Ihnen bringen ihre Wut, den Hass und die Emotionen für die Angst der beste Nährboden ist gegenüber z.B. Querdenkern oder der Politik, die auf ganzer Linie versagt haben soll, zum Ausdruck. Auch die Wissenschaft nutzt die Angst, um mehr Sicherheit durch Impfungen in die Gesellschaft zu bringen. Gleichzeitig sprechen z.B. Alternativmediziner davon, dass alle geimpften nach zwei Jahren sterben werden und nutzen hier die Angst um die eigenen Interessen durchzusetzen. Egal wer spricht, die Angst wird geschürt.

 

Was könnte denn nun der Nutzen, Profit oder Ertrag für das Schüren der Ängste sein? Geht es einzig und allein darum Macht zu erlangen? Recht zu haben? Menschen die Angst haben sind unfähig sich zu entwickeln, sich zu spüren, sich zu bewegen, eigenständig aus einer Krise herauszuwachsen. Das Ego ist per se nichts schlechtes. Kommt ein Menschenkind auf die Welt, ist es seinem Selbst noch sehr nahe. Kinder handeln aus dem Bauch heraus. Und kommen sie in eine Krise, so wird alles versucht bis sie sich erfolgreich aus der Krise heraus entwickelt haben. Jeder Sturz beim Laufenlernen ist eine kleine Krise. Immer und immer wieder steht der kleine Mensch auf, ohne Angst, bis er es kann. Hätte das Kind Angst, würde es jemals laufen lernen?

 

Die zweite Motivation ist das eigene Selbst zu leben und allen um uns herum die Möglichkeit zu geben es uns gleich zu tun. 

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